Simon Daum

Wie schütze ich meine privaten Daten vor Facebook & Co?

glaeserne-mensch-privatsphaere

Legst du noch Wert auf deine Privatsphäre? Schon lange vor unserer Zeit war Privatsphäre den Menschen wichtig, aber nur den Besonderen vorbehalten. Sklaven seiner Zeit hatten kein Recht auf Individualität und die damaligen Umstände machten es nicht nur den Leibeigenen unmöglich, sondern auch den Vorgesetzten schwer an Privatsphäre zu gelangen. Im 21. Jahrhundert sind wir aber glücklicherweise, zumindest in den zivilisierten Ländern, weit entfernt von vergleichbaren Zuständen. Doch trotzdem ist Privatsphäre noch immer eines der am meist diskutierten Themen und Probleme im Internet, denn Datenschutz ist viel mehr als nur Schutz vor der Regierung.

 

Kampf um Zeit

Soziale Netzwerke sind die bekanntesten Unternehmen weltweit. Aus den Umsatzzahlen ist ersichtlich, dass es den Netzwerken nicht an Geld fehlt und sich Werbeanzeigen gut verkaufen. Die Anwendungen sind sehr fortschrittlich Apps, Smart-TV Anwendungen oder ausgefeilte APIs machen das Verwenden von sozial­en Netzwerken überaus einfach, wodurch sich die Reichweite nochmals erhöht.

Hier wird ersichtlich, dass soziale Netzwerke viele Plattformen erreichen um eine weite Streuung ihres Services zu erhalten. Dadurch ist auch für neue Anmeldungen gesorgt wie z. B. bei WhatsApp. Seitdem es die Weboberfläche eingeführt hat, wird diese App immer öfters von Unternehmen genutzt. Es erleichtert das Bearbeiten von Support-Anfragen durch ermöglichen von Chats mit Kunden über eine einfache Plattform. Außerdem wird WhatsApp auch von Zeitungen verwendet wie dem Standard, um Neuigkeiten schnellstmöglich zu übermitteln. Es können aber auch mehr Daten gesammelt werden. Wie z. B. Google:

  • Home
    Das erst vor kurzem eingeführte Google Produkt Home ist ein Tool ähnlich wie Amazon Alexa. Eine KI in der Cloud wertet Sprachbefehle aus und steht mit Rat und Tat zur Seite . Die aufgezeichneten Anfragen oder Befehle werden in der Cloud gespeichert.
  • Standort
    Google weiß immer genau wo du bist.

Was sonst noch alles gespeichert wird kannst du hier nachlesen.

Verwendest du mehr als nur ein Soziales Netzwerk? Wie teilen dir diese Apps mit, dass es etwas Neues gibt? Und welcher spendierst du am meisten Zeit?
Oft werden dir Push-Benachrichtigungen auf deinem Handy angezeigt, wenn du zu lange „offline“ warst. Auch E-Mail Benachrichtigungen sind verbreitet. Bei Smartwatches siehst du beim Abruf der Zeit sofort, ob es was Neues auf Twitter gibt.

Es ist ein Kampf um deine Zeit. Zeit ist wertvoll, darum achte in Zukunft darauf, welche App du installierst oder welches Soziale Netzwerk du verwendest. Oder melde dich gleich von einigen ab.

Kostenloser E-Mail Kurs:

In 5 Schritten zu mehr Website Traffic

Diese 5 Profi-Tipps verhelfen dir zur Optimierung deines Website-Traffics!
In diesem kostenlosen E-Mail Coaching bekommst du von mir 5 Tage lang Profi-Tipps für eine enorme Steigerung deiner Website-Zugriffe.
Klicke jetzt hier und hole dir diesen Kurs.

 

Wie Soziale Netzwerke die Bedienung optimieren damit du mehr Zeit auf ihren Plattformen verbringst

Es sind oft scheinbar nützliche Features welche uns viel mehr als nur ein Video bzw. Foto auf YouTube, Facebook oder Instagram ansehen lassen. Die optimierte Bedienung macht es fast unmöglich immer nur ein Video oder Bild anzusehen, geschweige denn den Rest einfach zu ignorieren.
Bekannte Methoden:

  • AutoPlay
    Automatisch zum nächsten Video kann praktisch sein.
  • Abonnements
    Bindung von Besuchern durch Abonnieren deren Lieblingsblogger.
  • Freunde einladen
    Virale Methode. Man sagt wenn sich mindestens 2 Freunde für den gleichen Service anmelden ist die Chance, dass sie den Service weiter verwenden fast 100%
  • Unendliches Scrollen
    Extremer Zeitfresser, es ist zu schwer zu widerstehen, nicht weiter zu scrollen.
  • Markieren
    Virale Methode. Wirst du markiert wirst du zur Interaktion, oder sogar zur Rechtfertigung gezwungen.
  • Push- / Email-Benachrichtigungen
    Bei einer Benachrichtigung erwartet man meistens etwas Wichtiges. Deshlab muss gleich nachgeschaut werden was es zu berichten gibt.
  • „Wir Vermissen dich“ - E-Mail
    Wer´s glaubt. Aber gibt es auch.
  • UX/UI-Design (User Expirience/Interface)
    Die Interaktion mit der App kann Spaß machen und einfach sein. Je einfacher ein Service ist, umso erfolgreicher ist er. Komplizierte Dinge verkaufen sich schlechter.

Wenn du mal kurz darüber nachdenkst, wie viel Zeit du bereits auf Netzwerken verbraucht hast, wird dir auffallen, dass es eine ganze Menge sein kann. Weil wir ständig aufgefordert werden die Services zu besuchen und zu interagieren. Auch in privaten Situationen ist es schwer sich einfach so auszuklinken. Eine einfache Möglichkeit den Aufmerksamkeits-Rufen zu entfliehen, wird wohl das Ausschalten des Telefons sein. Damit schlägt man auch mehrere Fliegen mit einer Klappe: Du schützt deine persönlichen Daten.

 

Nachteile von schlechten Datenschutzeinstellungen

Schlechter Schutz der eigenen oder dritter Daten hat unzählige Nachteile. Diese müssen auch unbedingt beim Entwurf von Webanwendungen ins Blickfeld genommen werden. Bei schlechten Datenschutzeinstellungen bist du ein gefundenes Fressen für gezielte Werbung. Lese hier was genau Facebook und co. alles speichern und von dir wissen. Aber auch ein anderer Punkt muss betrachtet werden: Hacker Der Zugang zu persönlichen Daten ist sichtlich erleichtert, sodass es für neugierige Personen ein Kinderspiel wird Vorlieben oder Gesundheitszustand zu erschnüffeln.

Erinnerst du dich vielleicht noch an deine Schulzeit, als die Lehrer sagten, man solle den Namen und die Adresse nicht außerhalb der Schultasche anbringen, damit kein Fremder sagen kann „Hallo Inge, komm mal ich nehme dich mit in meinem Auto“. Genauso ist es mit sozialen Netzwerken oder Onlinechats. Wer nicht aufpasst, hat schnell einen Trojaner auf dem Computer, der noch mehr ausspionieren kann.

Außerdem ist seit dem Aufkommen von sozialen Netzwerken oft von Cybermobbing zu hören. Der Psychoterror wird jetzt nicht nur in der Schule abg­ehalten, sondern auf mehreren Kanälen. Dies kann sehr schlimm für Betroffene sein. Geteilte Bilder oder Videos erreichen oft riesige Reichweiten.

Besonders Kinder müssen darauf geschult werden ihre Daten zu schützen und weniger Zeit im Internet zu verbringen. Mach deine Kinder darauf aufmerksam, dass das Internet kein Kinderspielplatz ist, wo „auas“ gleich wieder verfliegen. Das Internet vergisst möglicherweise ­nie.

Moderne Unternehmen erhalten mit sozialen Netzwerken eine prima Möglichkeit ihre Produkte zu bewerben und PR zu betreiben. Unternehmen sollen darauf achten, wie sie sich im Internet darstellen. Eine gepflegte Webseite und professionell verwaltete Profile bringen neue Kunden oder Partner. Der Nachteil ist, dass man auch negativen Einflüssen ausgesetzt sein kann. Shitstorms die durch schlechte Kommunikation mit Kunden bzw. Fehlentscheidungen auftreten. Man soll daher als Unternehmen genau planen, was man der entsprechenden Zielgruppe über soziale Netzwerke mitteilen will.

 

Betrugsprävention im Internet

Hacker sind Personen, welche ihr Können und Fachwissen verwenden um Software möglichst leistungsfähig zu machen oder Penetrationstests für Software ausführen um Sicherheitslücken zu schließen, und nicht immer böse. Cracker sind eher die bösen Jungs welche die von Hackern entwickelte Software für illegale Zwecke verwenden, also die echten „Internetbetrüger“. Oft wird das in den Medien verwechselt. Hacking: The Art of Exploitation

Eine seit den sozialen Netzwerken immer häufiger auftretende Betrugsmethode ist social engineering („SE“). Ein einfacher Zugang auf Daten macht es Betrügern einfach, sich als falsche Person auszugeben und Opfer somit zu Handlungen, wie z. B. um Geldüberweisungen oder private Fotos, zu bitten.

SE ist „Betrug nach Maß“. Ein guter Betrüger weiß genau was du willst und bereit bist zu tun. Du machst es ihnen schwerer wenn du auf das achtest was du teilst, so kann er sich nicht als Freund, Bekannter, Familienmitglied oder als Geliebte/r ausgeben.

Informiere dich also immer bevor du Freundschaftsanfragen bestätigst und mit wem du chattest. Im Internet ist es schwer zu beweisen, ob es wirklich die Person ist, mit der man glaubt zu schreiben.

 

11 Methoden für den Rundumschutz deiner Privatsphäre

Verschlüsselungstechniken und Software bieten Methoden zum Schutz von Daten. Daten müssen geschützt werden. Verlass dich aber nicht nur auf die Software. Diese ist meistens veraltet, denn neue Computerviren können nur dann von der Software erkannt werden, wenn diese schon in der Datenbank sind. Der Verstand ist immer noch der beste Schutz. Gib nicht alles Preis was du machst, halte dein Profil möglichst übersichtlich, traue nicht jedem Gewinnspiel.

Wenn es um Anonymität im Internet geht, dann gibt es sie nicht. Niemand ist zu 100% anonym aber man kann nahe an die 100 kommen wenn man einige Aspekte zum Schutz der Privatsphäre verfolgt.

  1. IP Verstecken
    Die IP zu verstecken ist die banalste Methode sich im Internet anonym durchzuklicken. Als Resultat existieren unzählige Anbieter welche VPNs oder Proxies anbieten.
    Eine Proxy-Verbindung ist eine Verbindung über das Internet zu einem Proxy-Server. Der Server liefert die Daten die du von anderen Servern anforderst. Die Proxy-Verbindung kann über HTTP(s) oder Socks stattfinden. Ein Proxy ist fast immer gut, da du zumindest sichergehen kannst, dass die Verbindung von deinem PC zum Server verschlüsselt ist.

  2. Virtuelle Währung
    Spezielle Währungen im Internet wie z. B. Monero, Zcash oder Dash sind anonyme Währungen. Transaktionen lassen sich nur mit sehr viel Aufwand verfolgen. Bitcoin gehört nicht zu den anonymen Währungen, nur weil sie Kryptologie verwendet. Es kommt auf den Algorithmus an.

  3. Optimiere deine Privatsphäreneinstellungen
    Zu diese Einstellungen wird man meistens nicht direkt eingeladen. Diese sind, genauso wie der „Account Löschen“ Button, vielleicht etwas versteckt. Finde sie und schütze deine Privatsphäre nach deinen Vorstellungen.

  4. Softwarelösungen
    Antiviren Software soll als zusätzlicher Schutz dienen. Denk´ daran, dass Hacker immer 2 Schritte voraus sind.

  5. Tor-Netzwerk
    Ein spezielles Netzwerk, wo Traffic verschleiert wird. Sie wird durch so vielen verschiedenen Proxies geleitet, dass es schwer ist sie zurück zu verfolgen. Webseiten die auf dem Tor-Netzwerk gehostet werden sind nicht über einen normalen Browser erreichbar. Sondern über den Tor-Browser. Das Tor-Netzwerk wird für journalistische Zwecke in Regionen die Mediendiktaturen unterliegen verwendet oder um geheime Daten zu übertragen.

  6. Verwende Fake-Profile
    Wenn du dich schnell mal wo anmelden willst, kann ein Fake-Profil sehr hilfreich sein. Verwende Fake Facebook-Profile für die Authentifizierung bei Websites. Verwende wegwerf E-Mails (Google mal: „10 Minuten E-Mail“) um nicht Opfer von Spam zu werden.

  7. Widerspruchserklärungen in deiner Profil-Beschreibung
    Widerspruchserklärungen welche die Nutzung deines Kontos für Werbezwecke verhindern sollen bringen nichts. Da du den AGB bei der Registrierung zugestimmt hast, kannst du dir das sparen. Auch die bekannten WhatsApp Kettenbriefe sind nur Spaß!

  8. Browserdaten löschen
    Lösche regelmäßig deine Browserdaten um Tracking-Cookies zu entfernen.
    Oder installiere AddOns für deinen Browser die das machen.

  9. Verwende einen Passwort-Manager
    Es wird sehr häufig immer das gleiche Passwort verwendet. Dies ist ein großes Sicherheitsrisiko. Durch die Verwendung eines Passwort-Manager wie z. B. KeePassX kannst du sehr starke Passwörter erzeugen und diese speichern. Ein Master-Passwort gibt diese wieder frei und du kannst bei der nächsten Anmeldung ganz einfach copy & paste verwenden.
    KeePassX. Dein Masterpasswort kann ein z. B. ein langer Satz mit persönlichen Informationen sein, die nur du kennst. Ändere das Passwort trotzdem von Zeit zu Zeit.

  10. Verwende 2-Faktor Authentifizierung
    Einen zusätzlichen Schutz bietet 2-Faktor Authentifizierung. Hier wird ein einzigartiger Code erzeugt welchen du bei der Authentifizierung mit einem Dienst eingeben musst um zu beweisen, das du auch wirklich du bist.

  11. Installiere einen Adblocker
    Mit einem Adblocker wird automatisch Werbung auf Webseiten entfernt. AdBlock Plus ist der beliebteste und für alle relevanten Browser verfügbar.

Diese Möglichkeiten sollten in Erwägung gezogen werden, falls du dich ausspioniert fühlst. Zum Beispiel sollte bei Bankgeschäften ein eigener Rechner verwendet werden, der nicht so oft verwendet wird. 2-Faktor Authentifizierung ist eine sehr sichere Methode, sodass es ohne Zugriff auf dein Telefon für Hacker nicht möglich ist auf dein Konto Zugriff zu erhalten.

Der Schutz deiner Privatsphäre soll dir in der Reihe „Der gläserne Mensch“ helfen, besser auf deine Privatsphäre zu achten. Es ist wichtig ein Gefühl dafür zu entwickeln, was richtig ist und auf was man eher im Internet verzichten sollte. Umso weniger du preis gibst, desto weniger Werbung wird dir angezeigt. Auch Hacker werden keine allzu großen Chancen bei dir haben, wenn du deine Privatsphäre schützt.

 

 

 

Verpasse keines der Themen und trage dich am besten jetzt gleich für unseren Newsletter ein!


Melde dich jetzt für unseren Newsletter an!

 

Oder folge uns auf Facebook:
Lackner Media auf Facebook
Jetzt Facebook-Fan werden

 

 

1
5 Fehler die du mit deiner Website unbedingt verme...
Warum sammeln Facebook & Co meine Daten?
 

Kommentare

Derzeit gibt es keine Kommentare. Schreibe den ersten Kommentar!
Bereits registriert? Hier einloggen
Gäste
Dienstag, 23. Oktober 2018

Kostenloser Kurs:

Website Traffic Optimierung E-Mail Kurs

In 5 Schritten zu mehr Website Traffic
Die 5 effektivsten Wege zur Optimierung der eigenen Website-Performance!
Diese 5 Profi-Tipps verhelfen dir zur Optimierung deines Website-Traffics!

Jetzt E-Mail Adresse eintragen und starten: