So findest du die perfekten Zahlungsarten für deinen Webshop

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Zahlungsarten gibt es viele. Manche erfreuen sich großer Beliebtheit und andere wiederum tragen ein großes Risiko für den Verkäufer mit sich. Worauf sollte man achten?


Die gängigsten Zahlungsmethoden


Vorauskasse

Jeder von uns besitzt ein Bankkonto. Das ist einer der Gründe, wieso viele Shops immer noch Vorauskasse als Zahlungsart anbieten. Diese Zahlungsart funktioniert ganz einfach so, dass man nach der Bestellung den offenen Gesamtbetrag per Banküberweisung vorab an den Verkäufer bezahlt. Sobald dieser das Geld auf seinem Konto hat, verschickt dieser die Waren an den Kunden. Diese Methode ist nicht mehr ganz so beliebt, da diese länger dauert den Versand verzögert und weiters nicht so einfach automatisiert werden kann. Die Prüfung des Kontos muss immer noch eine Person vornehmen.


Kauf auf Rechnung

Dabei wir die Ware ohne sofortige Bezahlung im Shop bestellt und anschließend vom Händler auch sofort verschickt. Der Kunde bezahlt dann bequem nach Erhalt der Ware die Rechnung über sein Bankkonto. Gerade bei einer älteren Zielgruppe ist diese Möglichkeit der Bezahlung in einem Webshop sehr beliebt. Für den Verkäufer bedeutet dies aber immer ein etwas größeres Risiko. Zahlt der Kunde nicht, muss der Händler Mahnung versenden und auf eine Zahlung hoffen.
Die Waren wieder retour zu bekommen, wenn der Käufer nicht zahlt, ist meist sehr sehr unwahrscheinlich.


Kreditkarte

Die Besitzer von Kreditkarten werden immer mehr - auch viele jüngere Menschen besitzen bereits mindestens eine Kreditkarte. Die Bezahlung im Internet ist damit sehr einfach und schnell erledigt. Der bezahlte Betrag wird dann später vom eigenen Konto abgebucht. Also einfach und komfortabel. Die Gebühren für Kreditkarten halten sich auch stark in Grenzen.
Für Shopbetreiber natürlich ebenfalls eine super Wahl. Diese haben sofort ihr Geld und können die Ware auch prompt losschicken. Also auch für den Händler unkompliziert und schnell.

Stripe 

Für die Bezahlung per Kreditkarte kann ich vor allem den Anbieter Stripe stark empfehlen. Dieser bietet eine simple Möglichkeit Kreditkarten Zahlung im eigenen Webshop anzubieten. Die Gebühren dafür sind wirklich minimal. Mittlerweile gibt es auch für fast jedes Shop-System bereits Schnittstellen zu Stripe. Mehr Infos dazu findest du hier Stripe


Paypal

paypal
Hierbei handelt es sich um den wohl bekanntesten „Online-Bezahldienst“. Jeder kann sich als Privatperson ein eigenes Paypal Konto eröffnen. Dort hinterlegt man dann seine Bankdaten oder Kreditkarte und kann dann schon damit loslegen. Im Webshop ist die Bezahlung damit auch extrem einfach. Man gibt seine Login-Daten ein, bestätigt das man mit Paypal bezahlen möchte, fertig. Auch hier hat diese Art der Bezahlung wieder viele Vorteile für den Händler. Dieser hat sofort das Geld und kann auch sofort verschicken.
Mehr Infos dazu findest du hier


SOFORT Überweisung

Dieser online Bezahl-Dienst funktioniert ähnlich wie PayPal - nur das dieser mit dem eigenen Online-Banking verknüpft ist. Hier gibt es als Käufer also zwei Voraussetzungen: Erstens benötigt man ein Bankkonto mit Online Banking Möglichkeit. Zweitens benötigt man einen Account bei SOFORT

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Bestellt man nun in einem Webshop und bezahlt mit SOFORT, dann meldet man sich dort mit seinen Daten an, wird dann umgeleitet zu seinem Online Banking - bezahlt dort ganz einfach per Überweisung - und anschließend kommt man wieder zurück in den Shop und die Bestellung ist abgeschlossen.
Also wieder eine Möglichkeit als Händler sofort an sein Geld zu kommen und die Ware schnell zu verschicken. Mehr Infos zu SOFORT findest du hier

 
Weitere Zahlungsarten

Es gibt natürlich noch viele weitere Zahlungsarten, die man nicht so oft antrifft. Dazu zählen:

  • Nachnahme (Bezahlung bei Lieferung direkt an den Zusteller)
  • Lastschrift (Automatische Abbuchung vom Bankkonto)
  • Bezahlung per Handy-Rechnung
  • etc.

 

Die Auswahl der richtigen Zahlungsarten

Nicht jede Zahlungsart passt zu jedem Webshop. Hier hängt das ganze von verschiedenen Faktoren ab.


Akzeptanz durch den Kunden

Für Onlinehändler wäre es natürlich optimal, nur Zahlungsarten anzubieten, die das geringste Risiko mit sich bringen. Das kann aber meist auch nach hinten losgehen und für schwache Umsatzzahlen sorgen. Optimal wäre es, die Zahlungsmöglichkeiten zu wählen, dass der Kunde auch eine „risikoarme“ Zahlungsmethode zur Verfügung hat. Also zum Beispiel Kauf auf Rechnung anbieten (zum Beispiel ab der 2. Bestellung). Die Akzeptanz hängt aber auch einwenig von der Zielgruppe ab. Dazu unten mehr.

Man sollte es mit den Möglichkeiten aber auch nicht übertreiben. Zu viele Möglichkeiten könnten auch wieder abschrecken bzw. zu Unentschlossenheit führen. Die meisten Webshops setzen auf ca. 4 Zahlungsdienste und fahren damit sehr gut.


Risiko beachten

Als Onlinehändler muss ich abwägen, welche Risiken ich eingehen möchte/kann. Zahlungsarten wie Paypal oder Kreditkarte bringen hier weniger Risiken mit sich. Aber gerade beim Kauf auf Rechnung ist das eigene Risiko um einiges höher. Den Aufwand für Mahnwesen oder eventuelle Liquiditätsengpässe sollte man keinesfalls unterschätzen.

Deshalb unbedingt bei risikobehafteten Zahlungsarten diese nicht ohne Weiteres anbieten und an gewisse Voraussetzungen knüpfen. So zum Beispiel, dass Bezahlung per Rechnung nur möglich ist, wenn man ein Kundenkonto besitzt und bereits einmal bestellt hat.


Zielgruppe

Je nach Kunden-Zielgruppe eignet sich auch nicht jede Zahlungsart für den eigenen Onlinehandel.
Vor allem Online-Bezahldienste wie PayPal und SOFORT werden von älteren Käufern selten verwendet. Hier scheitert es oft an der Hürde, dass man sich dort eigene Accounts anlegen muss.
Spricht man vor allem ganz junge Personen an, könnten Bezahldienste wie Kreditkarte ein Problem sein. Viele Jugendliche bzw. „junge Erwachsene“ besitzen noch keine Kreditkarte.

Hier heißt es die richtige Mischung finden.

Gebühren/kosten

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Entscheidung sind natürlich die Kosten. Jeder Bezahldienst ist irgendwo mit Kosten verbunden. Paypal, Stripe und SOFORT erheben Kosten aufgrund von Umsätzen. Diese unterscheiden sich je nach Anbieter.
Aber auch Kauf auf Rechnung Vorauskasse kosten etwas - und zwar Zeit. Zeit das Konto zu kontrollieren und die Bestellung als bezahlt zu markieren. Zeit, die man wartet, bis das Geld endlich am Konto landet.

 

Vergleich der Zahlungsarten für Webshops

Hier ein kleiner Vergleich der Zahlungsarten nach verschiedenen Kriterien.

 vergleich zahlungsarten webshops

 

Finde den richtigen Mix an Zahlungsarten für deinen Webshop!

Möchtest du also verhindern, dass Kunden während des Checkout-Vorganges die Bestellung abbrechen, da die erwarteten Zahlungsarten nicht vorhanden sind, dann sorge hier für einen guten Mix.
Empfehlen kann ich vor allem zumindestens Paypal und Kreditkarte anzubieten. Das ganze dann noch mit Rechnungskauf und eventuell Vorauskasse kombinieren.

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